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Der Trabant unter den Rennspielen

 

 
Overview
 

Titel: Driveclub VR
 
Publisher: Evolution Studios
 
Preis: 20 € (Disk)
 
Sprache: Deutsch, Englisch
 
Move: Nicht unterstützt
 
Racing:
 
Wertung
7.5


User Rating
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Positives


  • Langes Spielerlebnis
  • Günstiger Preis
  • Gute Controller-Steuerung

Negatives


  • Matschige Grafik
  • Motion Sickness is strong with this one


Fazit

Matschige Grafik, Übelkeit: Driveclub VR macht es einem nicht leicht, es zu lieben. Zum Angeben mit VR ist es komplett ungeeignet, es bleibt aber ein ansonsten gutes Rennspiel. Für gerade 20€ kann man es riskieren.

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Posted 20. Oktober 2016 by

 
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Klingt eigentlich perfekt: Ein wirklich gutes Rennspiel mittels VR noch besser machen: Rein ins Cockpit, losrasen, Freude haben. Leider hat das bei uns nicht wirklich funktioniert. Und das aus mehreren Gründen:

Da wäre zum einen die Tatsache, dass es eigentlich mehr ein Patch ist. Das bereits vorhandene. sehr gute DriveClub bekommt nun eine VR-Option. Und das wars dann auch. Das wäre in Ordnung als Dreingabe oder DLC, aber die 50 €, die derzeit für DriveClub VR verlangt werden sind da doch etwas zu viel.

Mittlerweile ist das Spiel für deutlich fairere 20€ zu haben (auch ohne „Season Pass“). Wir haben unsere Wertung entsprechend von 6.0 auf 7.5 verbessert.

Es ist einfach so furchtbar lieblos zusammengestrickt worden:

Grafische Abstriche sind wir bei VR gewohnt und üblicherweise fallen sie nicht übermässig ins Gewicht: Die VR-Experience fängt das in der Regel bei weitem wieder auf. Bei Driveclub VR ist das aber zu keiner Zeit der Fall. Die Grafik ist wirklich dermaßen hässlich, dass der Titel als gutes Beispiel genommen werden kann, wenn man jemandem vom VR-Hype heilen möchte. Das ist alles extrem matschig, Weitsicht quasi nicht vorhanden. Hinzu kommt, dass wir bei bisher keinem anderen Titel so starke Motion Sickness verspürt haben. Insbesondere bei Crashes wurde uns schon mächtig übel. Das ging zwar – wie immer – nicht in unsere Wertung ein, denn da empfindet jeder anders, aber das war schon auffällig. Das ließ sich etwas durch die Deaktivierung der Fahrassistenzsysteme kompensieren. Wenn der Wagen nicht mehr ohne eigenes Zutun bremst, dann ist das schon eine Stufe besser.

Nun könnte man meinen, das wären eben die Beschränkungen von VR, aber andere Spiele wie Eve Valkyrie oder auch das (graphisch ehrlicherweise aber komplett anders geartete) Battlezone zeigen, dass es besser geht.

Alles was mit VR nichts zu tun hat ist hingegen Topp: Die Steuerung unterscheidet sich nicht zur 2D-Variante und ist nach wie vor ausgezeichnet, der Motorensound gefällt ebenfalls, die musikalische Untermalung ist allerdings etwas mau. Dafür gibt es weiterhin abwechslungsreiche Strecken – von denen man aufgrund der grafischen Beschränkungen leider nichts merkt.

Was uns besonders stört: Es hätte ein echter Knaller werden können, wenn man sich Mühe mit der Konvertierung gegeben hätte. So müssen wir weiterhin auf einen guten VR-Racer warten. Immerhin: Auf der Demo-Disk ist das Spiel auch zum Antesten enthalten. So kann jeder für sich entscheiden, ob er mit den grafischen Abstrichen leben kann und ob sein Magen kompatibel zum Titel ist.