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Überteuerte Demo-Disk

 

 
Overview
 

Titel: Playstation VR Worlds
 
Publisher: Sony
 
Preis: 30 € (Disk)
 
Sprache: Deutsch, Englisch
 
Move: Unterstützt
 
Sonstiges:
 
Wertung
6.0


User Rating
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Positives


  • Technisch fehlerfrei

Negatives


  • Zu teuer
  • Nur Minigames


Fazit

Eine durchaus interessante Spielesammlung, aber eigentlich hätte sie als Demo von vornherein der PSVR beiliegen sollen. Wenn es denn unbedingt etwas kosten muss, wären 10€ ein angemessener Preis gewesen. „Playroom VR“ bietet beispielsweise deutlich mehr, und ist dabei auch noch kostenlos.

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Posted 20. Dezember 2016 by

 
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Mittlerweile ist das Spiel für 30€ zu haben. Wir finden das zwar immer noch zu teuer, haben die Wertung aber um einen Punkt nach oben korrigiert.

Die „VR Worlds“ zeigen ganz anständig, was VR bedeutet. Insbesondere für „Non-Gamer“ und Casual Gamer ist der „Aha“-Effekt groß mit dieser Minispiele-Sammlung. Folgende Titel sind enthalten:

The Heist

Ein Bankraub aus der Ich-Perspektive. Es wird in erster Linie eine Menge geballert, aber insbesondere die Auto-Szene bietet eigentlich nur das, aber eben doch irgendwie mehr: Dass man etwa die Fahrertür während der Fahrt recht intiutiv öffnen und dann nach hinten schauen kann, ist für das Gameplay komplett unwichtig, erhöht aber das Drin-Gefühl gewaltig. Technisch toll umgesetzt hätte das Ding das Zeug für ein Vollpreisspiel. Schade, dass es so dermaßen kurz ist.

Ocean Descent

Wie der Name schon sagt, geht es daran, langsam in einem Ozean nach in die Tiefe zu gleiten. Klingt zunächst einmal öde, ist aber tatsächlich recht cool. Man hat verschiedene Fische und andere Meeresbewohner wie Rochen oder auch Pfanzen, bei denen man das Gefühl hat, sie anfassen zu können. Den Titel kann man direkt auch den Großeltern zeigen, und sie werden begeistert sein. Allerdings sollte man das optionale Hai-Ende dann wohl eher nicht auswählen.

Scavengers Odysee

Bei diesem Space-Shooter befindet man sich in einem Mech, bei dem man sich nicht frei bewegen kann, sondern zur Fortbewegung auf fest definierte Punkte springen kann. Ansonsten gibt es Alienviecher zum Abschießen. Durch die beschränkte Fortbewegung bleibt die Action etwas auf der Strecke, aber dafür ist die Motion Sickness kaum spürbar. Sonst ein launiges Spielchen mit schicker Umgebung, nur leider – ebenfalls – recht kurz.

VR Luge

Auf einem Holzbrett liegend die Straßen herunterbrettern? Klingt erst einmal spannend, ist es aber nur bedingt. Das Problem ist in erster Linie, dass man sich nicht wirklich liegend in die VR-Welten stürzen kann, das Tracking würde dann nicht funktionieren. Und sitzend geht doch eine Menge davon flöten. Insgesamt das schwächtste Spiel der Sammlung

Danger Ball

Pong in VR mit dem Kopf als Schläger. Macht überraschend viel Sinn, wenn man es einmal gespielt hat, aber wirklich lange möchte ich ehrlicherweise nicht meinen Kopf ruckartig in verschiedene Richtungen stoßen ohne Drogen mit „Ibo“ im Namen zu nehmen